Pathfinder Heldenvorstellung „Arya Freyasdottir“

5415323736_f0dd6bfa95Es ist heiß soweit im Süden, ganz anders als in den kühlen Tiefen des Mieraniwald, indem ich die letzten 40 meiner erst jungen 138 Jahre verbracht habe. Ich vermisse die Nähe zu den Tieren und dem Herzen des Waldes selbst, es fühlt sich an als wäre ein Teil meiner selbst noch immer in den Tiefen des Mieraniwaldes. Warum bin ich hier nur hergekommen, frage ich mich selbst? Diese kleine Stadt, Sandspitze, sie stinkt… Nach Fisch, Armut und zuvielen sich vermischenden Gerüchen von verschwitzten Menschen. Es war als würde mich etwas hierher rufen, und je mehr ich den rießigen Turm des neu erbauten Tempels betrachte, desto mehr erwächst in mir Unbehagen. Demnächst soll er im Zuge eines großen Festes eröffnet werden, hörte ich mehrere Dockarbeiter rufen. Vielleicht sollte ich mir das anschauen und auf Ärger gefasst sein? Mein Instinkt, rät mir vorsichtig zu sein, in dieser fremden Stadt. Und mein Instinkt irrt nie…..

Name: Arya Freyasdottir
Geburtsort: ?
Größe: 185 cm
Alter: 138 Jahre
Haarfarbe: Rot
Augenfarbe: Grün
Einstellung: Gerecht gut
Gottheit: Calistra

Comments: 3

  1. Fabian Uhr says:

    Welch seltsamer Tag dies heute wahr, denke ich mir während ich in einem Bett im Gasthaus „rostiger Drache“ liege. Es fühlt sich seltsam an in einem Menschenbett zu liegen, viel härter als ich es gewohnt bin.

    Mein Instinkt hatte recht, wie immer. Es ist lange her seit ich so viele Goblins auf einem Haufen gesehen habe, und noch viel länger, das ich den kleinen Grünhäuten so nahe war. Heute waren sie selbst, für ihre ungestüme und natürlich listige Art, viel zu agressiv, normalerweise sollten sie sich nicht so weit in bewohntes Gebiet begeben und erst recht nicht bei hellstem Tage. Ein Goblin ist mir besonders aufgefallen, ein weiblicher Goblin, welche fast andauernd einen Kriegsgesang anstimmte.
    Alles miteinander sehr, sehr ungewöhnlich.
    Gott sei Dank waren, meine Mitstreiter mir nicht im Weg und haben auch selbst tapfer gekämpft. Vor allem der kleine Halbling mit seiner Flöte, hat diesen chaotischen Haufen aus unterschiedlichsten Wesen, angespornt und sich mit seiner Armbrust nützlich gemacht.
    Ha! Wer in den nördlichen Landen hat schon einmal von einer Heldengruppe bestehend aus Elf, Menschen, Halb Orc und Halbling gehört? Hört sich irgendwie an wie der Beginn, eines dieser seltsamen Menschenwitze.
    Auch hier rät mein Instinkt diese seltsame Truppe vielleicht noch etwas länger zu beobachten? Eventuell brauchen sie noch meine Hilfe, oder womöglich haben sie gar etwas mit den heutigen Geschehnissen am Hut?
    Ich sehne mich nach den Tieren des Waldes und ihre aufrichtige Treue… Meine Heimat fehlt mir, ich fühle mich hier einfach beengt und das Essen schmeckt seltsam, ganz und gar unnatürlich. Hoffentlich zieht diese Gruppe bald weiter.

  2. Fabian Uhr says:

    Zum ersten Mal, seit 3 Tagen komme ich nun dazu, meine Gedanken wieder niederzuschreiben. Es ist stressig in dieser Stadt namens Sandspitze, jedoch sollte ich während dieser Tage, nicht auf die positiven Erlebnisse vergessen. Der wohlhabende Mann den wir am ersten Tag vor den Goblins und der Goblinanführerin gerettet haben, hat jedem von uns ein Pferd geschenkt und für den Halblingjungen dachte er sogar an ein Pony. Weniger positiv war seine aufdringliche Art mir gegenüber, als ich ihn fragte wie das Pferd heißt. Aber nichtsdestotrotz besitze ich nun eine Schimmelstute, welche auf den Namen Augenglitzern hört. Sie gefällt mir sehr gut und scheint ein gutes, kräftiges Tier zu sein, jedoch sollte ich mir langsam überlegen wo ich sie auch für längerem Zeitraum unterstellen kann. Vielleicht bei Tarmins Familie? Wenn ich den Stall selbst baue? MIt Holz kann ich doch recht gut umgehen, sogar der ortsansässige Bogner hatte ein bisschen Arbeit für mich um mir ein paar Goldmünzen dazu zu verdienen. Und wenn wir alle zusammenarbeiten, ist ein kleiner Stall in Windeseile gebaut. Wir werden, sehen, ich muss das morgen mit ihm besprechen.

    Nun zu meinen Berichten, was seid meinem letzten Eintrag geschehen ist.
    Am Morgen kam der Abt des Tempels, mit einem Kleriker und einem elfischen Magier, welcher ja noch ein Kind war (selbst nach elfischen Maßstäben) , in das Gasthaus in dem wir nächtigten, und bat uns den Gerüchten über einen 4 köpfigen Oger auf dem Friedhof nachzugehen. „Gerüchten“ zufolge herrscht er in einer Krypta des Friedhofs. Mumpitz dacht ich mir, ich habe in meinem Leben schon viel gesehen, aber einen 4 köpfigen Oger? In den 138 Jahren, die ich auf dieser Welt nun schon wandle, hätte ich zumindest einmal von einem solchen Phänomen hören müssen. Wenig später wurde ich in meiner Meinung auch bekräftigt, als sich herausstellte, das die Gerüchte von einem betrunkenen Totengräber stammten, der seine übergewichtige Frau so nennt. Seltsames Volk, diese Menschen. Interessant war jedoch, dass wir in einer Krypta tatsächlich Skelette und einem Zombie begegneten. Ich bezweifle das, dies in einer menschlichen Stadt zum Alltag gehört. Zu allem übel wurde der Halb-Orc auch noch von dem Monster gebissen, und auch mich hat es verletzt. Im Laufe des Tages ging es dem Halb-Orc zusehends schlechter, seine Hautfarbe wich von einem zarten Blattgrün zu einem marmornen Aschgrau. Verstohlen blickte ich auf meine Wunde, konnte jedoch keinen Unterschied zu vorher erkennen. Glück gehabt! Der Kleriker erkannte die Situation jedoch und kümmerte sich um den Halb-Orc und seine Wunde. Währenddessen ging der Rest von uns auf Patroullie durch die Stadt, der Abt bat uns auch in der Stadt etwas präsenter aufzutreten, da uns die Leute zu vertrauen schienen. Der Großteil der Patroullie verlief recht ruhig, als wir plötzlich Angstschreie einer Frau und eines Kindes vernahmen. Heldenhaft rannten wir ins Haus und begannen sofort nach möglichen Gefahren und natürlich Goblins zu suchen. Ich war noch in einem Zimmer beschäftigt, als ich den Halbling schreien hörte und kurz darauf aus den Augenwinkeln einen grellen Lichtblitz aus den Augenwinkeln wahrnahm und Tarmin laut fluchen hörte. Zeitgleich klirrte eine Fensterscheibe als ob sie zerbricht. Geistesgegenwärtig kletterte, ich so leise wie möglich auf den Sims des Hauses zum anderen Zimmer um einen möglichen Fluchtweg abzuschneiden. Als ich ins Zimmer schaute sah ich den Halbling blutet aus eine Wandschrank steigen, Tarmin und Kyu, der Mönch standen im Zimmer und hielten sich die Augen zu. Und der kindliche Zauberer, schaute ganz verdutzt drein. Es schien als wäre hier etwas gewaltig schiefgelaufen… Schon hörte man in dem Durcheinander etwas bösartig kichern und brabbeln, und ein poltern auf der Treppe. Ich spannte meinen Bogen, bereit, was auch immer aus dem Eingang des Hauses kommt, einen Pfeil weit ins Fleisch zu treiben. Da erschien auch schon das kleine grüne Monster und lief auf die Frau und das Kind zu, ich befürchtete das schlimmste und feuerte 2 Pfeile, die den kleinen Goblin direkt ins Herz trafen. Blutend sackte er, vor den beiden Menschen zusammen, doch der Blick des kleinen Menschen erhallte sich als, er den Pfeil, welcher in dem Goblin steckte sah.
    Es war der selbstgebaute Pfeil, den er mir nach dem Goblinangriff schenkte.

    In der Nacht, es dürfte gegen Mitternacht gewesen sein, hörte ich kurz eine Tür im Gasthaus, schlief aber sofort wieder ein. Am Morgen dann tratt die besorgt aussehende Gasthaushelferin an uns heran und zeigte uns einen Brief, in welche stand das Ameiko, die Besitzerin des Gasthauses um Mitternacht zur Glas Hütte kommen solle, um sich mit ihrem Bruder Tsuto zu treffen. Also brachen wir zu Glas Hütte auf, welche früh morgens recht verlassen wirkte, bis auf den stark rauchenden Schlot. Ich fand einen Schlüssel in den Arbeiterbarracken, welcher uns Einlass in die Fabrik gewährte. Die verrückte Idee des Halblings uns als Glashändler auszugeben, fand ich einfach putzig. Zumal wir nicht im geringsten wie Händler aussehen und uns Ameikos Vater Lonjiku bereits negativ im Gedächtnis hatte. Die Glas Hütte wirkte nicht nur verlassen, sie war verlassen. Zugezogene Vorhänge, keine Menschen, keine Arbeiter, nur das dumpfe Pochen und Fauchen des Hochofens. Unterwegs, fanden wir nur verschlossene Türen und ein paar Glasfiguren, von denen sich der Kleriker einen verstohlen einsteckte. Pfah, ein Diener eines Gottes der stiehlt, lachhaft und schändlich, wie gesagt Menschen sind wirklich seltsam. Das eine predigen, das andere tun. Im Arbeitsraum trafen wir dann Goblins, welche alles brennbare in den Hochofen schmissen, es sah bereits aus, als würde dieser kurz vorm verglühen sein. Der Raum war bereits stark gefüllt mit Rauch, welcher meine Sicht auf die Goblins trübte, daher war es etwas schwerer für mich zu zielen, zudem war das dumpfe Pochen und Fauchen des Hochofens hier ohrenbetäubend laut geworden. 2 Goblins entkamen uns so und flüchtetet in den stockdunklen Keller der Fabrik, während der Verfolgung machte ich mir kurz ein Bild meines Umfeldes, ein wunderschön verglaster Lonjiku Kaijitsu, den der Babar in tausend Scherben zerstieß und mehrere bis zur Unkenntlichkeit verglaste Arbeiter am Boden (defintiv nicht die Arbeit eines Profis). Tarmin, der Kleriker und der Mönch stießene kopflos durch den Gang voran, welcher schallend „GEFAHR“ entgegenrief und lösten so eine Pfeilfalle aus, die uns beinahe den Garaus machte. Zu allem Unglück lauerte auch noch ein Goblin hinter einer Ecke den niemand bemerkt hatte und stach dem Halbling mehrmals in den Bauch. Er blieb regungslos liegen, während ihm Kyu zu Hilfe eilte und den Goblin bekämpfte. Währenddessen streifte mich ein Pfeil von vorne, wo jemand auf goblinisch Befehle brüllte. Ich sah nur schwache Umrisse, war mir jedoch fast sicher, dass es kein Goblin war. Wir drängten den Unbekannten zurück, der sich als Tsuto Kajitsu herausstellte und offenbar mit den Goblins paktierte. Ich bekam die Gelegenheit 2 Pfeile auf den Unbekannten zu schießen, einer verfehlte leicht und den zweiten wehrte er einfach mit seinem Bogen ab. Was für eine Reaktionsfähigkeit! Als Tarmin und Kyu ihn im Nahkampf stellen wollten, verschwand er in einer Rauchwolke und flüchtete. Zuletzt fanden wir Ameiko leicht verletzt in einem Raum des Kellers und brachten sie in Sicherheit. Um den Kopf etwas frezubekommen, wanderte ich nach diesen Erlebnissen etwas durch die Stadt, ohne ein bestimmtes Ziel, bis ich plötzlich vor der Werkstatt des Bogners stand und mir diese ansah.

    Nun zu meinem Ende dieses Berichtes, mir scheint diese fremden Leute haben nichts böses, im Sinn und benötigen wirklich meine Hilfe. Den Halb-Orc muss ich mir auf jeden Fall im Auge behalten, ebenso den Kleriker, er scheint mir als würde er etwas im Schilde führen. Auch auf den kleinen Halbling muss ich etwas mehr Acht geben, er scheint so hilflos im Angesicht der Goblin, und dabei bin ich mir sicher, das ist erst die Spitze des Eisberges. Ich habe ein Ziel: Tsuto Kaijitsu, endlich eine herausfordernde Jagd, außerdem ist es jetzt auch etwas persönliches. Die Narbe meiner Verletzung wird erst verheilt sein, wenn ich den dafür Verantwortlichen finde und töte.

  3. Fabian Uhr says:

    Mit dem Ziel Kajutso zu finden und zur Strecke zu bringen, begaben wir uns abermals in den Keller der Glashütte. Dort verbag sich wirklich faszinierendes, in den engen Gewölben und Kavernen, hielten sich viele unheimliche und missgestaltete Kreaturen auf, welche selbst mich erschaudern ließen. Laut unserem Kleriker handelte es sich dabei um Sünden Spawns, welche von einer dämonischen Aktivität kund tun. Ich fühlte mich recht nutzlos in den engen Räumen, war doch fast nirgendwo ein Schussfeld für meine Pfeile frei. So diente ich den anderen mit einem, von Pappo erleuchteten Bogen als Stütze. Es waren wahrlich strapaziöse Kämpfe, der Halb-Orc bekam Hieb um Hieb ab und war schon sehr bald außer Puste. Ebenso erging es dem Kleriker und dem neu zu uns gestoßenen Schurken.
    Mühsam kämpften wir uns durch den Untergrund von Sandspitze, Monster um Monster, bis wir vor eienr reich verzierten Türe standen. Jedoch lockte der Kampfeslärm noch weitere Monster an. Ich untersuchte währenddessen die riesige Türe und kam zu dem Entschluss sie noch nicht öffnen zu können.
    Über dem ganzen Gewölbe lag eine schmutzige und bösartige Aura, welche uns zur Vorsicht mahnte.
    In dem Raum welcher am weitesten vom Eingang entfernt war traffen wir auf einen fürchterlich entstellten Goblin, welcher einst scheinbar ein Goblinheld war. Von Säure zerfressen und Säure spuckend attackierte er uns, war jedoch bei weitem nicht stark genug. Er trug einen Anhänger in Form eines Sternes bei sich, einen silbernen Dolch (den ich bekam) und ein offenbar magisches Langschwert, welches wie geschaffen für Tarmin schien. Nach dem Erhalt dieses Artefaktes, trennte sich unsere Gruppe und ein Teil ging zurück ins Gasthaus um sich auszuruhen. Der harte Kern bestehend aus dem Schurken, dem Kleriker, dem Halb-Orc, Ameiko und mir blieb und erkundete den Rest des Untergrundes. Mir war aufgefallen, das der Anhänger in Sternform in eine Vertiefung der großen beschmückten Türe passte, daraufhin öffnete sie sich auch schon und gab uns den Blick auf einen kleinen Sall frei.
    Darin befanden sich abermals 2 Sünden Spawns und ein großes dämonisch wirkendes Monster mit Flügeln, es könnte sich um etwas wie einen Sukkubus handeln, wirkte aber unglaublich alt und war bereits ergraut. Ich schoss 2 Pfeile auf den Sünden Spawn in meiner Nähe, der noch zum Brunnen in der Mitte des Raumes wankte, aber durch 2 weiter Pfeile gefällt wurde. Der Dämon blickte auf den neben mir stehenden Barbar und fixierte ihn, plötzlich fingen die Augen des Barbars an zu glühen und er drehte sich zu uns um. Geistesgegenwärtig steckte ich meinen Bogen weg und hieb ihm mit meinem Fäusten so fest ins Gesicht, das er noch länger ein blaues Auge davontragen würde. Seine Reaktion war ein wahnsinnig harter Schlag seines Flegels, der mich in die Bewusstlosigkeit drängte. Während ich bewusstlos war, verspürte ich einen kochenden Schmerz in mir, Dunkelheit schwappte über mich und meinen Verstand, doch in der Ferne hörte ich einen Wolf jaulen und sah ihn auf mich zukommen, er spürte eine Aura der Gleichgültigkeit aus, in diesem Moment wohl das einzige, dass mich vor dem Wahnsinn rettete. Kurz darauf kam ich wankend wieder zu mir, meine Kleidung verklebt, von verschmutztem und dampfendem Wasser.
    Nach einigen Blicken konnte ich erkennen, dass der Halb-Orc regelrecht dampfte und kleine Wölkchen von ihm aufstiegen, der Leib des dämonischen Hexenmonsters neben ihm. Nachdem meine schwersten Wunden verbunden waren, ging ich auf meinen Bogen gestützt, mit den anderen in den letzten verbleibenden Nebenraum. Ein kugelförmiger Raum, von Blitzen durchzuckt, welche immer wieder für kurze Augenblicke fremde Runen offenbarten. Darin schwebend ein toter Rabe, mit einem Ring aus Maden, ein Buch und ein metallener Stab. Jeder der in den Raum trat, schwebte unkontrolliert durch ihn, meine Begleiter besitzen eben nicht die Grazie einer Elfe, die ein Leben lang mit der Natur im Einklang lebte, so flog ich selbst schwer verletzt, zielgerecht durch den Raum und nahm das Buch in die Hand. Der Schwebezauber hörte plötzlich auf zu wirken und alle landeten auf dem Boden. Hinter dem Raum war nur mehr eine Wendeltreppe, welche jedoch verschüttet war, also gab es hier nichts mehr zu entdecken. Ich säuberte den toten Raben so gut es ging von den Maden und steckte ihn in meinen Rucksack, kein Tier der Wildnis sollte so seine letzte Ruhe finden. Nun machten wir uns an den Rückweg zum Gasthaus um von unseren Erlebnissen zu berichten und unsere Wunden zu lecken.
    Kajutso war nach wie vor nicht aufgefunden worden, jedoch haben wir ein großes unbekanntes Übel unter Stadt ausfindig gemacht und werden schnellstmöglich den Vogt davon in Kenntniss setzen.
    Der Sündenpfuhl unter der Stadt blubbert weiter vor sich hin, da wir bisher keine Möglichkeit hatten ihn zu reinigen. Er sollte besser bewacht werden, wer weiß welch graußiges Monster sich noch daraus erhebt?
    Des nachts hörte ich abermals einen Wolf, es klang als wäre er genau vor dem Gasthaus. Ich verlies also mein Zimmer und wollte nach dem Rechten sehen, ein Wolf in der Stadt wäre doch etwas ungewöhnlich. Als ich das Gasthaus verließ, fiel mein Blick auch schon auf ihn, der Vollmond strahlte hell genau auf den schwarzen Wolf, der so unübersehbar vor mir stand. Er blickte ich aus großen Augen an, fletschte die Zähne und wie aus dem nichts wirkte er als würde er innehalten und einer Stimme lauschen. Ich war beinahe erschreckt als er sich vor mir auf den Rücken warf und mir seinen Bauch entblößte, wie ein Hund und mich erwartungsvoll mit seinen großen Augen ansah. Ich kniete mich langsam hin und streckte meine Hand aus um ihn zu streicheln, er ließ mich gewähren und ich begann ihm langsam zu vertrauen und zu lächeln. Es war als würde ich ihn seit langem kennen und er mich. So nahm ich ihn mit auf mein Zimmer und versuchte zu überlegen, wie ich das den anderen wohl erklären könnte?